Stephan Wyss gewinnt Silber
400m Hürden
In Thun mussten die U18 400m-Hürden Frauen bereits um 9:30 Uhr zu den 4 Vorläufen antreten, in welchen jeweils nur die Erste ein Q bekam. Elonie Bucher lief gleich in der 1. Serie gegen Eva Toomey, die mit 63,39 um einen Hundertstel vor Elonie als Nr. 4 der Meldeliste stand. Elonie musste Eva ganz klar den Vortritt lassen und holte sich in 65,38 als Zeitschnellste Zweitplatzierte klar das q.
Flavia von Arx startete in der 2. Serie (zu?) schnell und verlor auf der 2. Rennhälfte etwas Boden. In 71,81 schaffte sie es auf Rang 4 der Serie.
1500m
In Basel eröffneten die 1500m Läuferinnen den Wettkampf um 10:30 Uhr. Jolina Fahrni führte die 1. Serie der wU20 über die ganze Strecke ausser auf den letzten 100m, wo Mathilde Bolten zu einem (unnötigen) Endspurt ansetzte und in 4:57 vor Jolina 4:59,06 einlief. Die ersten 6 Läuferinnen bekamen das Q.
In Thun schaffte es Lena von Arb bei den wU18 nicht unter diese ersten sechs: In 5:21,37 wurde sie 8. in der 1. Serie.
Ebenso verpasste Livio Hegi dieses Q bei den mU18. Er kam in 4:29,66 auf Rang 10 der 1. Serie. Das ist 10 Sekunden über der pB, aber immer noch im Rahmen der Anfang Saison gesteckten Ziele.
In der 2. Serie liess Andrin Iseli nichts anbrennen: Er führte die erste Runde schön locker und dann übernahm der Favorit Jonas Beutler die Spitze. Im Endkampf lief Andrin als 2. hinter Jonas in 4:21,67 mit sicherem Q ein.
800m
Chiara Costa eröffnete den Reigen der 800m LVL-Runners in Basel bei den wU23. In der ersten Serie heftete sie sich ans Feld, kam aber trotzdem bei Stop und Go-Manövern ins Gerangel. Da auch hier keine Zeitschnellste die Finalqualifikation erreichen konnte, wurde extrem gebummelt. Auf der 2. Runde kam Chiara nochmal ins Straucheln und lief das Rennen in 2:34,12 zu Ende.
Bei den mU23 hatte auch Lorenzo Disilvestro kein Glück. Wie an der Aktiv-SM ging er in Front und führte das Rennen bis 600m in moderatem Tempo. Als der Endkampf entbrannte, fehlte ihm die Energie um zu reagieren und mit 1:59,37 und Rang 7 der Serie, kann er seine Bronzemedaille aus dem Vorjahr diesmal nicht verteidigen.
400m
Bei den wU20 startete Rahel Schärer in der 2. Serie auf Bahn 2. Sie ging vorsichtig ins Rennen und wurde von der hinter ihr gestarteten Cylea Bürki nach 150 m schon eingeholt. Das war ein Weckruf und Rahel lief eine starke Zielkurve, wo sie wieder Terrain gut machte. Die Power reichte nicht ganz bis ins Ziel, aber in 63,03 lief sie ihre zweitschnellste Zeit auf Rang 8. Alisha Bucher erreichte in der 1. Serie Rang 6 in 63,28 und Emelie Brand in der 3. Serie Rang 7 in 63,12.
5000m
Nach einigen Absagen waren bei den mU23 nur 5 Läufer am Start, aber sie liefen gemeinsam mit 9 U20 Läufern, so dass sich ein perfektes Feld ergab. Stephan Wyss und Lars Gygax starteten mit unterschiedlichen Strategien: Während Lars am Schluss des Feldes ab Beginn seine ideale Pace von 3:20/km fand, peilte Stephan eher 3:10 an und übernahm die Spitze des Feldes. Da der Wind aber doch deutlich störte, liess sich auch Stephan nach 600m zurückfallen und lief im Pulk. Erst nach Rennhälfte übernahm der Schnellste U20 im Feld, der Genfer Mattieu Vollenweider, die Initiative und zog solo davon. Hinter ihm bildete sich eine Spitzengruppe mit U20 Läufern. Einzig Julian Lehmann blieb als U23-Läufer dran. Stephan hielt sich in der Verfolgergruppe und konzentrierte sich bereits auf den Kampf um die Silbermedaille. Vorne gewann Vollenweider das Rennen in 15.20.78. Julian Lehmann lief eine Minute später als U23-Sieger in 16:21.63 ein. Stephan wurde in der Zielkurve von Nathan Käser überholt, aber konterte mit einem starken Finish bis zum Zielstrich, der ihn 3 Hundertstel vor Käser ins Ziel fliegen liess, womit er sich in 16:33.97 Silber sicherte. Lars löste sich in den letzten Runden deutlich von Jannes Nowusch und überholte auch noch Lars Friedli. In 17:09.57 holte er Rang 5 der mU23. (5.9.26, sam)