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Die 1500m Finals in Basel waren bei ziemlicher Hitze nach Mittag terminiert. Dazu kam eine Verzögerung im Zeitplan von 15’, was bereits vor dem Start Energie und Nerven kostete. Bei den wU20 mit Jolina Fahrni ging die Favoritin Cassandra Gouttefarde von Beginn weg an die Spitze mit dem Ziel pB. Dieses Tempo konnte nur Emilia Schwarz mitgehen. Der Plan ging auf und Cassandra gewann in 4:24 vor Emila. Dahinter wurde ein zweites Rennen um Bronze gelaufen: Jolina wollte nicht mehr wie gestern pacen und ging an 2./3. Stelle auf die Innenbahn. So sparte sie die Energie für den Endkampf und behielt die Nerven bis 300m vor dem Ziel. Dort begannen plötzlich alle mit dem Endspurt und Jolina brauchte ein paar Sekunden, um zu reagieren. Aber Mitte Zielkurve folgte ihr Angriff und sie zog unwiderstehlich an allen vorbei und holte sich die ersehnte Bronzemedaille in starken 4:37,43 mit fast 2 Sekunden Vorsprung auf Mathilde Bolten und Valérie Stalder.

In Thun startete Andrin Iseli mit grossen Ambitionen in den 1500m-Final der mU18 und bezog die ideale Position 3 auf Innenbahn hinter den Favoriten Jonas Beutler und Nathan Neri. Bereits nach 500m spürte er aber bei einer kleinen Unebenheit auf der Bahn ein stechenden Schmerz im Fuss, der sofort anschwoll und nach 800m musste er das Rennen aufgeben und den Arzt aufsuchen. Wir wünschen baldige, gute Besserung! 

Über 400m Hürden der wU18 erhielt Elonie Bucher die Bahn 2 zugelost. Im Gegensatz zum Vorlauf ging sie etwas langsamer in die erste Rennhälfte und war trotzdem gut positioniert. Mitte Zielkurve konnte sie aufdrehen und lief ein starkes Rennen, das ihr bis ins Ziel fast die Bronzemedaille eintrug. Mit nur 37 Hundertstel hinter Jana Haberthür lief sie in 64.88 auf Rang 4. (6.9.26, sam)