Runners

350 junge Athletinnen und Athleten aus allen Teilen der Schweiz trafen sich in Muttenz zum diesjährigen Schweizer Final der schnellsten 1000m-Nachwuchsläuferinnen und -läufer im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Mit dabei gleich drei Young-Runners. Und diese trumpften gross auf.

Jana Kramer gewann das Finalrennen der 10jährigen Mädchen in einer neuen Schweizer Saisonbestzeit von 3:21,74. Sie verbesserte damit auch ihre eigene bisherige Bestzeit um 2’’. Und dies, nachdem sie die letzten drei Tage krank gewesen war. Jana gewann das Rennen trotzdem überlegen. Sie distanzierte die entfesselt laufende zweitplatzierte Eliana Mast (LV Thun) um fast 3’’. Jana lief von Beginn weg in der Spitzengruppe, ohne zu forcieren und Kraft zu sparen. 300m vor dem Ziel griff sie an und distanzierte ihre Verfolgerinnen bis ins Ziel und holte sich so bei ihrem ersten Mille-Gruyère-Final gleich Gold. Top!

Bei den 13jährigen Mädchen sah das Podest tupfgenau gleich aus wie letztes Jahr in Lausanne. Das Gute dran: Noelia Gfeller eroberte sich damit erneut den zweiten Platz und Silber.  Noelia (LV Huttwil), die bei den Young Runners trainiert, verbesserte dabei ihre pB um weitere 2 Zehntel auf 3:05,21. Auch diesem Jahr gab es kein Vorbeikommen an Joya Seidel (Aarau Track Club). Es war ein sehr taktisches Rennen. Das Führungsfeld war dicht gedrängt und in Lauerstellung. Noelia war zeitweise etwas zu weit hinten platziert und eingeklemmt. Als Joya, Talia Pfister (LC Rapperswil-Jona) und weitere nach 700m das Tempo anzogen, musste sich Noealia erst einmal befreien und den Umweg über die Aussenbahn in Kauf nehmen. Nach der Schlusskurve hatte sie endlich freie Bahn und startete ihre Schluss-Aufholjagd. Bis auf Joya übersprintete sie alle Gegnerinnen, die noch vor ihr liefen. Diese rettete sich mit 2 Zehntel Vorsprung ins Ziel. Super gekämpft – Bravo!

Bei den 11jährigen Knaben ging Maleek Bably an den Start. In einem sehr starken Feld durfte er mit seiner pB von 3:17 mit einem Platz im Mittelfeld rechnen. Trotzdem lief er mutig an und lief lange mit dem vorderen Teil des Feldes mit. In der zweiten Runde war die Konkurrenz dann zu stark. Als das Tempo anzog, konnte Maleek seinen 13. Platz nicht länger halten. Dennoch kämpfte er bis ins Ziel, das er als 21. in 3:20,96 erreichte. Gut gemacht.

Herzliche Gratulation!

(12.09.26 / Stefan)

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